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senden Zaundistriktes zu bezahlen, nachdem der Countyschatzmeister die ihm für Eintreibung derselben gesetzlich zustehenden Gebühren davon abgezogen hat. Alle Schuldscheine und Zinszettel, die, wie hierin bestimmt, eingelöst oder bezahlt sind, sollen von dem Beamten, der sie einlöst, abgestempelt werden, und nachdem sie in den Distriktsurkunden eingetragen sind, müssen sie von den Commissären des Distriktes in öffentlicher Sitzung zerstört werden.

Abschnitt 9. Wenn eine Abstimmung über die Frage ^„^„g der Verausgabung derartiger Schuldscheine stattfinden soll, haben "«Abstimmung, die Commissäre eines solchen Distriktes in allen in dem betreffenden Distrikte abgehaltenen Versammlungen, ob dieselben nun allgemeine oder außerordentliche Versammlungen sind, bekannt zu machen, daß bei einer solchen Versammlung die Frage über Verausgabung derartiger Schuldscheine den gesetzlichen Stimmgebern eines solchen Distriktes zur Abstimmung unterbreitet werden würde. Diese Bekanntmachung soll in einer im County erscheinenden wöchentlichen Zeitung während der, einer solchen Versammlung vorhergehenden, vier auf einander folgenden Wochen veröffentlicht weiden. Genehmigt am 8. Februar 1879.

«in «esetz,

zur Abänderung eines Gesetzes, überschrieben: „Ein Gesetz, bezüglich der Befreiung von freiwilligen Feuerwehrmännern vom GeschworenenDienste und von Bezahlung der Kopssteuer im Staate Colorado", und zum Widerrufe gewisser darauf Bezug habender Gesetze.

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt eins (1) von Kapitel sechsunddreißig (36), nämlich, der allgemeine Abschnitt zwölfhundertunddreizehn (1213) der allgemeinen Gesetze des Staates Colorado, sei so abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich:

Jeder, der jetzt oder später ein aktives Mitglied irgend einer Feuerspritzen-, Hacken und Leiter-, oder Schlauch-Compagnie, ^atte,^°°m^ oder einer freiwilligen Organisation zu Fenerlöschzwecken ist, Lenste und »°,, welche Organisation unter Controlle der Municipalbehörden >,°frnt." einer Stadt oder einer incorporirten Ortschaft innerhalb dieses

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Staates besteht, oder welche später mit Genehmigung und unter Aufsicht der Behörden einer Stadt oder Ortschaft, wie vom wähnt, organisirt werden mag, soll während des Zeitraumes, in welchem er ein aktives Mitglied einer solchen Organisation verbleibt, vom Geschworenendienste und von der Bezahlung einer Kopfsteuer besreit sein. Jeder, der ein aktives Mitglied einer derartigen Organisation in irgend einer Stadt oder Ortschaft, wie vorbemerkt, war und für den Zeitraum von fünf (5) Jahren seinen Dienstpflichten als solches Mitglied getreulich nachgekommen, soll für alle Zeiten vom Geschworenendienste und von Bezahlung einer Kopfsteuer befreit sein.

Indessen soll Niemand in vorerwähnter Weise befreit werden, es sei denn, daß er eine eidlich erhärtete Bescheinigung des Obmannes seiner Compagnie vorlege, in welcher angegeben ist. daß der Betreffende während der letztverflofsenen fünf Jahre ein Ss»« ^/t- aktives Mitglied und kein sogenanntes Ehrenmitglied einer regelmäßig organisirten Feuercompagnie war. Ferner soll Niemand vom Geschmorenendienste befreit werden, der nicht eine eidlich erhärtete Bescheinigung des Obmannes seiner Compagnie vorlegt, des Jnhaltes, daß der darin Genannte wirklich ein aktives Mitglied der Compagnie ist, zu welcher er gehört. Eine derartige Bescheinigung soll den darin Genannten zur Befreiung vom Geschworenendienste berechtigen, sollte er sich eine derartige Befreiung zu Nutzen zu machen wünschen.

Ferner kann der Richter, dem eine solche Bescheinigung vorgelegt wird, den Vorzeiger unter Eid bezüglich seiner Dienste als Feuerwehrmann verhören. Wenn der Nichter sich darauf hin überzeugt, daß der Betreffende wirklich ein aktives Mitglied der Löschmannschaft ist, wie es in der Absicht dieses Kapitels liegt, dann soll er ihn vom Geschworenendienste entlassen.

Genehmigt am 13. Februar 1879.

Ein Gesetz,

zur Abänderung eines Gesetzes, überschrieben: „Ein Gesetz, zur Verhütung von Feuern auf den Prainen."

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt eins (1) eines Gesetzes, überschrieben: „Ein Gesetz zur Verhütung von Feuern auf den Prainen" ist anmit abgeändert um folgendermaßen zu lauten:

Abschnitt 1. Jede Eisenbahngesellschaft, deren Bahn oder ein Theil derselben innerhalb dieses Staates im Betrieb ist, soll^„«,chutz, zwischen dem fünfzehnten Juli und dem ersten October eines jeden Jahres zu jeder Seite ihres Bahnbettes als einen Feuerschutz einen ununterbrochenen mindestens sechs Fuß breiten Streifen Landes Pflügen lassen. Dieser Streifen Landes soll paralell mit dem Bahnbette laufen und in solch guter und geschäftsmäßiger Weise aufgepflügt werden, daß dadurch die auf demselben vorhandene Vegetation dauernd zerstört und bedeckt wird und der Streifen als ein genügender Schutz gegen Weiterverbreitung eines Feuers dient. Die äußere Grenze dieses so aufgepflügten Landstreifens muß sich auf der äußeren Grenze des Wegerechtes der Bahngesellschaft befinden, oder, wenn durch der Gesellschaft gehörige Ländereien gehend, hundert Fuß auf jeder Seite von der Mitte des Bahnbettes aus gerechnet. Indessen braucht ein solcher Feuerschutz nicht innerhalb der Grenzen einer Ortschaft oder einer Stadt hergestellt werden, noch längs der Linie einer Eisenbahn, die durch's Gebirge führt oder über Ländereien, auf welchen nicht gepflügt werden könnte. Wenn ferner eine Mehrheit des Countyrathes irgend eines County, durch welches eine solche Bahn führt, der betreffenden Bahnverwaltung schriftlich bescheinigt, daß nach Ansicht des Countyrathes keine Nothwendigkeit für das Pflügen des Feuerschutzes über irgend einen Theil des County, wobei der betreffende Theil möglichst genau angegeben werden muß, vorliegt, so soll die Bahngesellschaft nicht gehalten sein, den Feuerschutz auf dem so bezeichneten Lande zu pflügen.

Genehmigt am 1I. Februar 1879.

Ein Gesetz,

zur Abänderung eines Gesetzes, überschrieben: „Ein Gesetz, um für den Schutz, die Erhaltung und die Zucht der Fische Borsorge zu treffen, u. s, w.", genehmigt am 10. März 1877.

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt eins (1) von Kapitel siebenunddreißig (37) der allgemeinen Gesetze von Colorado sei und derselbe ist anmit so abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich:

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iAb schnitt 1.) Es soll für Jedermann gesetzwidrig sein, aus irgend einem der öffentlichen Gewässer dieses Staates Forellen oder andere Fische herauszunehmen oder zu tödten mittelst Gift oder durch Anwendung tödtlicher oder betäubender Stoffe, oder mittelst explodirender Substanzen, oder durch Anbringung von Wehren, Dämmen oder anderer künstlicher Hemmnisse. Auch darf keine Bachforelle oder irgend ein anderer genießbarer Fisch mittelst eines Netzes, eines Schleppnetzes oder anderweitiger Vorkehrung, ausgenommen mittelst Angeln gefangen werden. Es soll gesetzwidrig sein, Sägespähne in irgend ein öffentliches Gewässer dieses Staates, in welchem sich genießbare Fische befinden, auszufchütten oder in dieselben laufen zu lassen. Auch dürfen Sägespähne nicht innerhalb solcher Entfernung von Gewässern abgelagert werden, daß sie auf irgend eine natürliche Weise genannten Gewässern zugeführt werden könnten.

Abschnitt 2. Abschnitt drei (3) von Kapitel siebenunddreißig (37) der allgemeinen Gesetze von Colorado, überschrieben: „Fische", ist anmit ausgestrichen, und an Stelle dessen das Folgende als Abschnitt drei (3) des genannten Kapitels gesetzt: Jrgend eine Person oder Personen, oder die Beamten und Schieken und Angestellten einer Gesellschaft oder Corporation, welche einen MchdnrchMge D^m^ ein Wehr, oder irgend welche andere künstliche Obstruktion in oder an einem Flufse oder Gewässer in diesem Staate anbringt oder in Stand hält, soll an solchem Damm, Wehr oder anderweitiger künstlicher Obstruktion eine genügend große Schleiche oder einen Fischdurchgang herstellen und in Stand halten, damit die Fische in solchem Gewässer frei auf- und abschwimmen können. Jndessen soll dieser Abschnitt keine Anwendung auf ein Gewässer finden, in welchem keine genießbaren Fische enthalten sind, noch auf ein Gewässer, dessen ganzer Umfang zu Berieselungszwecken benöthigt wird.

Abschnitt 3. Abschnitt vier (4) von Kapitel fiebenunddreißig (37) der allgemeinen Gesetze von Colorado sei und derselbe ist anmit so abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich:

(Abschnitt 4.) Es soll gesetzwidrig sein, während der Monate December, Januar, Februar, März, April, Mai und »erbot, Juni, oder während irgend eines der genannten Monate in irgend einem Jahre, in den öffentlichen Gewässern dieses Staates Forellen oder andere genießbare Fische zu tödten, herauszunehmen, oder derartig getödtete oder herausgenommene Fische im Besitze zu haben. Wenn Forellen oder andere genießbare Fische während der oben angegebenen Monate in irgend Jemaudens Besitze gefunden werden, so soll dies M'?«« /a«^ Beweis der Uebertretung der Bestimmungen dieses Abschnittes sein.

Abschnitt 4. Abschnitt fünf (5) von Kapitel siebenunddreißig (37) der allgemeinen Gesetze von Colorado sei und derselbe ist anmit so abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich:

(Abschnitt 5.) Jede Person oder Personen, oder die Beamten oder Angestellten irgend einer Gesellschaft oder Corporation, welche der Uebertretung irgend einer der Bestimmungen dieses Gesetzes überführt worden, machen sich eines Vergehens schuldig und sollen, wenn dessen überführt, mit einer Geldbuße von nicht unter fünfzig (50) Dollars und nicht über dreihundert C300) Dollars bestraft werden.

Abschnitt 5. Der Staat hat alle Auslagen, die aus der thatsächlichen Versendung und Vertheilung von Laich oder jungen Ausi°g°ü° °°" Fischen erwachsen mögen, zu tragen, die dem Staate vom Vereinigten Staaten Fischcommissär oder von irgend einem StaatsFischcommissär geschenkt werden; jedoch dürfen derartige Auslagen sich in keinem Jahre über eintaufend Dollars belaufen. Auf die beschworene Angabe des Fischcommissärs hin soll der Staatsauditor seine Zahlungsanweisung für den unter diesem Gesetze vorgeschriebenen Betrag an den Staatsschatzmeister ausstellen.

Abschnitt 6. Es ist dem Fischcommissär zur Pflicht gemacht, derartigen Laich nnd junge Fische, die ihm unter den Waichs °°" Bestimmungen dieses Gesetzes zugehen mögen, in gleichen Theilen nach den verschiedenen Gegenden des Staates zu versenden.

Abschnitt 7. Alle Gesetze nnd Theile von Gesetzen, die widerruf, hiermit im Widerspruche stehen, sind anmit widerrufen.

Abschnitt«. Da die Zeit, in welcher die wohlthätigen Bestimmungen dieses Gesetzes während der gegenwärtigen Jah-«Äl^'^ reszeit noch in Ausführung gebracht werden können, sich rasch ihrem Ende nähert, wodurch die guten Wirkungen hinausgeschoben werden mögen, so liegt eine Dringlichkeit vor, und dieses Gesetz soll deshalb mit seiner Genehmigung durch'den Gouverneur in Kraft treten.

Genehmigt am 7. März 1879.

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