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pfingen. Fit bat Sie doch ausdrüdlich, auf die Bücher Acht zu ge ben, und nun schicken Sie mir dieselben so zurück

, daß ich sie kaum für die meinigen erkennen kann. Ich habe meine Bücher gern rein und sauber, und lese mit Verdruß in einem beschmußten Buche. Sic werden es mir also nicht übel nehmen, daß ich Ihnen Sdillers Werte, welche Sie nun verlangen, nicht ichide. Kann ich Ihnen auf eine andere Art gefällig sein, so bin ich

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N. R. 3. Antwort auf einen groben Brief.

Geehrter Herr ! Nimmer hätte ich Ihnen die Ungeschliffenheit zugetraut, mir einen bei so groben Brief schreiben zu können. För gemeiner Charakter, den bo ich schon aus nur zu vielen, für mich schmerzlichen Erfahrungen fen

nen gelernt habe, spiegelt sich so treu in diesem Briefe ab, daß ich mir nicht genug Glüc wünschen kann, auf diese Weise von Ihrer Bekanntschaft loszukommen.

N. N. 4. Vorwurf wegen Bernad lässigung eines

Auftrags. Geehrter Herr ! üld ich Ihnen den Auftrag gab, die Eintreibung meiner Schuldforderung von Herrn S. zu besorgen, hatten Sie die Güte, die Sache nicht allein zu übernehmen, sondern mir auch versprochen, sie eifrig

zu betreiben, so daß fie hoffentlich binnen einem Monat entschieden H sein sollte. Nach Berlauf dieser Zeit wurde ich von Ihnen nicht et einmal mit einer Zuschrift beehrt und erfuhr nur gelegentlich, daß

Herr S. zur Bezahlung der Schuld angehalten worden sei. Ich tanme durch diese Verzögerung in die größte Verlegenheit; denn mie idy Shnen damals zugleich eröffnete, habe ich auf dieses Geld bei einer nothwendigen Ausgabe gerechnet. Sollten Sie vielleicht Bedenken tragen, die Sache nachdrüdlich zu betreiben, so ersuche ich Sie

, mir durch den Ueberbringer dieses die Ihnen gegebene Schult-
verschreibung zurüdzusenden, wogegen Ihnen derselbe Ihren Rüds
schein überliefern wird; sind Sie aber noch Willens, mir den ver-
sprochenen Dienst zu erweisen, so bitte ich Sie, die Sache nun-
mehr zu beschleunigen. Ihr ergebenster N. N.
5. Wegweisung aus einer geschlossenen

Gesellschaft.
Mein Herr!
Da Sie über einen unschuldigen Scherz fich so sehr vergessen
tonnten, daß Sie mit der Faust eine vermeintliche Beleidigung zu

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.

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surrence of all the members, who all feel hurt at your outrageous sonduct, to request you not to return any more to the rooms of the society, where only peace and concord should reign. I remaid,

Most respectfully

PART THIRD.

LETTERS OF THANKS, OF CONSOLATION AND

OF FRIENDSHIP.

I. LETTERS OF THANKS.

a

1. To a Benefactor. Dear Sir: Ir words could express the feelings which I entertain for a gentleman who, in so generous a manner, has laid the foundation of my success in life, I should place before you to-day a vivid image of a most graceful heart. But excuse me from expressing partially or badly, what I should so willingly have portrayed to its fullest extent, and in its truest colors.

On the contrary, allow me to bless you in silence, and to pray to the Giver of all that is good, to reward you richly and abundantly for your generosity towards me. May health, contentment and happiness, be your lot, this is the most fervent wish of

Your grateful

N. N.

2. Thanks for a favor Granted.

Dear Sir: My heart told me at once that my application to your benevolonce for the three distressed families, would not be in vain. You have kindly opened your purse, and far surpassed my most sanguine expectations, as I know that these are not the only poor who profit by your charity. Most punctually have I fol. lowed your orders, and do not fail to send you herewith the necessary certificates. I wish you could have seen the tears of

tádhen suchten und auf diese Weise Störung in einer Gesellschaft hervorbrachten, in welcher Ordnung und Anstand die obersten Gefeße sint, so sebe ich mich mit allgemeiner Zustimmung fämmtlider Mitglieder, die sich alle durch Ihr rücksichtslojes Benehmen verlegt fühlen, veranlaßt, Sie zu ersuchen, unser Lotal, in dem nur Friebe und Eintracht herrschen soll, mit Ihrem ferneren Besuche zu bersdonen.

Sich damit empfehlend

N. N.,
Vorsteher der Gesellschaft X.

Dritte Abtheilung.
Wank-, Beileid-, Trostschreiben und freundschaftliche

Briefe.
I. Dankschreiben.
1. Dant an einen Wo bitbåter.

Mein theurer Wohlthäter! Wenn ich die Gefühle, die ich für einen Mann bege, der auf fo großmüthige Weise den Grund zu meinem Fortkommen und Glüd gelegt hat, in Worten schildern ließen, so würde ich Ihnen heute ein lebhaftes Bild des dankbarsten Herzens vor Augen stellen. Aber ersparen Sie mir das Mißvergnügen, nur unvollkommen sas gen zu können, was ich so gern in seiner ganzen Stärke und in seinem ganzen Umfange darlegen möchte.

Erlauben Sie mir dagegen, Sie im Stillen zu segnen und den Geber alles Guten zu bitten, daß er Sie reichlich für Alles belohnen möge, was Sie so großmüthig an mir gethan haben. Leben Sie glüdlich, gefand und beiter! Dies ist der dringendste Wunsch

Ihres dankbaren N. N. 2. Dant wegen einer gewährten Bitte.

Geehrter Herr! Mein Herz sagte es mir sogleich, daß meine Fürbitte für die Shrer Wohlthätigkeit empfohlenen dret hülfsbedürftigen Familien nicht ohne Erhörung bleiben würde. Sie haben Ihre milde Hand reichlich aufgethan und meine Hoffnung bei weitem übertroffen, da in weiß, daß diese Armen nicht die einzigen sind, die sich Ihrer Wohlthaten zu erfreuen haben. Mit strenger Pünktlichkeit habe ich Ihre Vorschriften befolgt und ermangle nicht, Ihnen hiermit die

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joy, could have heard the wishes and sentiments of those poor people, which they send up to heaven, for the gift bestowed upon ihem! But I know your excellent heart, and shall not attempt to rouble you with the description of these affecting scenes. Your object is to do good, and you are satisfied to have dried the tears of the distressed, without caloulating upon their gratitude. For this reason, I shall not attempt to find excuses for my importunity, but merely repeat the expression of my sincere regard, with which, I remain,

Yours, truly.

3. Letter of Thanks to a Physician, on sending him a Foe.

Sir, During my late painful illness, from which I am now entirely recovered, your attention towards me has been so unremitting and careful, that I feel I owe you an everlasting debt of gratitude. You have saved my life, and for every enjoyment it affords me, I have to thank you. To reward you for this, is out of my power, but to give you a small proof of my gratitude, I must beg you to accept the enclosed. Assuring you that I shall never cease to reme

member how much I owe you, and with best respects to your family,

I remain,

Yours, truly.

me.

4. Return of Thanks on repaying a Loan.

Dear Sir: I am almost ashamed that I have not before been able to return the two hundred dollars you were kind enough to lend

I am aware that for the long delayed fulfilment of my pro. mise, I have incurred your just displeasure, and am indebted to your benevolent kindness only for your long indulgence.

Struggling with adverse circumstances, I did not give in, and after a year's severe suffering, I see better days before me, av) hasten to discharge my debt and implore your forgiveness.

Generous Sir, how shall I ever be able to make you returns for your kindness! What should I have done, if you had not assisted me so humanely in my distressed situation, and that without my having appealed to you, sacrificing not only the

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nöthigen Bescheinigungen zu behändigen. , Sie hätten die Thränen der Freude sehen, die Wünsche und Empfindungen der Unglücklichen horen sollen, die sie für die ihnen gereichte Wohlthat mit Innigkeit zu dem ewigen Bergelter emporsendeten! — Dodo id fenne 3hr vortreffliches Herz; ich will Ihnen daher nicht, mit weitläufigen Beschreibungen dieser ergreifenden Scenen Kästig werden, da es nur Ihr Zwed ist, Gutes zu thun, und Sie zufrieden sind, Thränen getrođnet zu sehen, ohne auf den Dank der Geretšeten zu rechnen. Aus diesen Gründen bedarf ich auch keiner langen Entschuldigung meiner Zudringlichkeit

, und ich erlaube mir noch. Fonen bie Bersicherung der ausgezeichneten Hochachtung zu wie derholen, mit der ich stets bin Ihr ergebenster N. N. 3. Dantidreiben an einen Arzt bei Uebersendung

de honorar. Geehrter Herr! Sie haben mir in der schweren Krankheit, von der ich nun wieder genesen bin, mit einer solchen Treue und Sorgfalt beigestanden, daß ich Ihnen zu ewigem Danfe verpflichtet bin. Sie sind der Retter meines Lebens, und jeden Genuß, den es mir noch bringt, habe ich als ein Geschenk von Ihnen zu betrachten. Ihnen das zu vergelten, vermag ich nicht; um Ihnen jedoch einen Bes weiß meiner Erkenntlichkeit zu geben, bitte ich Sie, das Beikommende gütigst von mir anzunehmen.

Ich empfehle mich Ihnen und Ihrem verehrten Hause ganz ergebenst

, unter der Versicherung, daß ich nie aufhören werbe, mit unbeschränkter Dankbarkeit zu sein Ihr N. N. 4. Dantschreiben bei Rü dzahlung eines

Darlehens. Geehrter Herr! Nicht ohne Beschämung kann ich endlich daran denken, Ihnen die mir so gütig geliehenen zweihundert Dollars zurüđzuzahlen. 3d weiß es nur gar zu wohi, daß ich wegen der verspäteten Ers füllung meines Versprechend bittere Vorwürfe verdiene, und es nur ber menschenfreundlichsten Güte zu verdanken habe, daß Sie so lange Nachsicht mit mir gehabt haben.

Im Rampfe mit einem harten Schidsale verlor ich den Mutt nicht, und nach den schweren Leiden eines langen Jahres lächelt mit jest erst wieder ein besseres Glüd. Ich eile, meine Sduld abzutra. gen und mir Ihre Bergebung zu erbitten.

Edler Menschenfreund, wie bin ich im Stande, Ihnen Ihre Güte jemals vergelten zu können! Was hätte ich anfangen wollen, hät

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