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Gerichtstermin, wie er in diesem Gesetze bestimmt ist/als Geschworene sich einzufinden und zu fungiren. Im Widerspruch Abschnitt 7. Alle Gesetze und Theile von Gesetzen, die mwerrufA!^ mit diesem Gesetze im Widerspruche stehen, seien und dieselben

sind anmit widerrufen. Dringlichkeit 'Abschnitts Da nach Ansicht dieser Gesetzgebung eine Klausel, Dringlichkeit besteht, so soll dieses Gesetz mit seiner Annahme in Kraft treten. Genehmigt am 10. Februar 1879.

Ein Gesetz,

zur Abänderung von Abschnitt einhundertundachtundzwanzig eines Gesetzes, überschrieben: „Wahlen", Kapitel XXX der allgemeinen Gesetze.

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt einhundertundachtundzwanzig von Kapitel XXX der allgemeinen Gesetze sei und derselbe ist anmit widerrufen und das Folgende erlassen, was als Abschnitt einhundertundachtundzwanzig des genannten Kapitels numerirt und an Stelle des so widerrufenen Abschnittes gesetzt werden soll, nämlich:

Abschnitt 128. Wenn irgend eine Person, wie in AbW!m«°^ schnitt hundertundsecbsundzwanzig dieses Gesetzes bestimmt, eine beschworene Aussage macht, um den Namen von irgend Jemandem in irgend einer Ward oder einem Wahlbezirk in diesem Staate registriren zu lassen, und in dieser beschworenen Aussage den Namen des zu Registrirenden fälschlich angibt, oder die Thatsache, daß er in einem solchen Wahlbezirk oder einer solchen Ward für einen genügenden Zeitraum gewohnt hat um ihn zur Registrirung zu berechtigen, oder seinen wirklichen Wohn- oder Aufenthaltsort, oder wenn er sein wirkliches Alter fälschlich angibt, oder die Thatsache, daß er an dem betreffenden Orte lange genug gewohnt habe um ihn zur Registrirung zu berechtigen, dann soll Derjenige, welcher eine solche fälschliche, beschworene Aussage macht, eines absichtlichen corrupten Meineides schuldig gehalten und, wenn überführt, dem entsprechend bestraft werden.

Genehmigt am 8. Februar 1879.

Ein Gesetz,

überschrieben: „Ein Gesetz, zur Abänderung von Abschnitt vier (4) des Kapitels einunddreißig (31) der allgemeinen Gesetze von Colorado.

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt vier (4) von Kapitel einunddreißig (31) der allgemeinen Gesetze von Colorado, überschrieben: „Ein Gesetz, um für die Ausübung der Grundbesitzrechte Vorkehrungen zu treffen," sei und derselbe ist anmit abgeändert, um zu lauten wie folgt, nämlich:

Derartige Vorladungen sollen innerhalb dreißig Tagen nach m Erlaß derselben an einem vom Gerichte oder dem Richter zu ^^sUntbestimmenden und festzufetzenden Tage, zur angegebenen Stunde einzuberichten sein. Die Vorladungen find in gleicher Weise wie in andern Fällen mindestens zehn Tage vor dem zur Einberichtung festgesetzten Tage zuzustellen. Wenn es sich herausstellt, daß die Eigenthümer des zu expropriirenden Eigenthums oder irgend einer derselben, Nichteinwohner sind, oder wenn der Sheriff des County sie als nicht ermittelt einberichtet, und im Falle eine solche Vorladung mit der Bemerkung „nicht ermittelt" einberichtet wird, so soll in dem betreffenden Falle eine beschworene Aussage durch den Kläger oder seinen Anwalt hinterlegt werden, mit Angabe der Thatsachen, daß der in der beschworenen Aussage Unterzeichnete, trotz fleißiger Nachforschung, sich vergeblich bemüht habe, den Aufenthalt einer solchen Person zu ermitteln, worauf ^r°°°^°^n« das Gericht oder der Richter eine Bekanntmachung erlassen soll, an solchen oder solche Eigenthümer gerichtet, die in einer im County herausgegebenen Zeitung zu veröffentlichen ist. Jn dieser Bekanntmachung soll der Name des oder der Gesnchsteller angegeben sein, ebenso eine vollständige und genaue Beschreibung des zu Expropriationszwecken gewünschten Eigenthnms, der Zweck für welchen die Expropriation nachgesucht wird, Ort und Zeit, wo und wann der oder die Eigenthümer zu erscheinen haben, sowie Bezeichnung des Gerichtes und Name des Richters, vor welchem das betreffende Gesuch verhandelt werden soll. Das Gericht oder der Richter soll gleichfalls die Zeit bestimmen, innerhalb welcher genannte Bekanntmachung einzuberichten ist, die aber in keinem Falle weniger als dreißig Tage betragen soll. Die Bekanntmachung hat wenigstens vier (4) Male in einer wöchentlichen Zeitung zu erscheinen vor dem zur Einberichtung

derselben festgesetzten Tage. Falls keine wöchentliche Zeitung i» dem County erscheint, in welchem die Verhandlungen stattfinde« so soll das Gericht oder der Richter die Bekanntmachung in ein» von ihm zu bestimmenden Zeitung veröffentlichen lassen, diecm einem diesem County nächstgelegcnen passenden Platze erschein^

Abschnitt2 . Da möglicherweise in der Erlangung von Amg,,ch,kil?' Wegrecht für Berieselungsgraben und Kanäle wegen Nichtvom handenseins der Bestimmungen dieses Gesetzes große Verzoge-I rungen eintreten können und die Jahreszeit für Berieseln»! herannaht, so liegt, nach Ansicht dieser Gesetzgebung, eine Drin» lichkeit vor, und deshalb soll dieses Gesetz mit seiner Annahme im Kraft treten.

Genehmigt am 19. Februar 1879.

Ein Gesetz,

zur Abänderung von Abschnitten zehn und eilf von Artikel vier des Kapitels dreiunddreißig, überschrieben: „Exeeutiv-Abtheilung," der allgemeinen Gesetze von Colorado.

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Abschnitt zehn (10) des Artikels vier (4 Kapitels dreiunddreißig (33), überschrieben: „Executiv-Abthei lung," der allgemeinen Gesetze von Colorado, sei und derselbe ist anmit abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich: ?erm.r,un° auf Auf Vorzeigung einer vom Auditor ausgestellten Zahlung „«Anwkiiuna. anweisung behufs Bezahlung, soll der Schatzmeister, falls er dieselbe nicht sofort bezahlt, auf der Anweisung Folgendes vermerken:

5„rm. »Vorgezeigt (hier füge das Datum der Vorzeigung bei

Keine Fonds. Diese Anweisung trägt Zinsen zu acht Prozent jährlich, von diesem Tage an gerechnet.

Staatsschatzmeister. Diese Vermerkung soll vom Staatsschatzmeister unterzeichne! und dem Vorzeiger der Anweisung wieder zurückgestellt werden, W.m, der Abschnitts. Abschnitt eilf (11) des genannten Gesetz« A?Aum," sei und derselbe ist anmit abgeändert um zu lauten wie folgt, nämlich:

Sollte ein Staatsschatzmeister verfehlen, verabsäumen oder sich weigern ein Kassabuch zu führen, wie es in diesem Artikel vorgeschrieben, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern in dasselbe jede Summe Geldes einzutragen, die an ihn kraft seines Amtes bezahlt werden mag, oder sollte er absichtlich falsche Eintragungen in dasselbe machen, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern dasselbe irgend Jemanden, der es durchzufehen wünscht, vorzulegen, oder sollte er irgend Jemanden die gewünschte Durchsicht derselben während irgend einer ziemlichen Tagesstunde verweigern, oder sollte er verfehlen, verabsäu° men oder sich weigern eine solche Empfangsbescheinigung oder ein Duplicat derselben, wie in diesem Artikel vorgeschrieben, auszustellen, oder sollte er falsche Empfangsbescheinigungen für irgend welche von ihm kraft seines Amtes entgegengenommene Gelder ausstellen, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern in irgend emem Monat einen solchen monatlichen Bericht der von ihm kraft seines Amtes eingenommenen Gelder, wie durch diesen Artikel vorgeschrieben, auszufertigen, oder sollte er gefälschte Berichte darüber ausstellen, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern, ein „Anweisungsverzeichniß", wie in diesem Artikel vorgeschrieben, zu führen, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern, eine solche Anweisung zu endosfiren, wie in diesem Artikel vorgeschrieben, oder sollte er in diesem Verzeichniß einen falschen Eintrag über irgend eine Anweisung machen, oder sollte er diese fälschlich endossiren, oder sollte er verfehlen, verabsäumen oder sich weigern, irgend Jemandem die Durchsicht und Untersuchung eines solchen Verzeichnisses zn einer ziemlichen Tagesstunde in seinem Amtslokale zu gestatten, oder sollte er sich weigern oder verabsäumen eine derartige Anweisung zu bezahlen, in der Reihenfolge, in welcher sie bezahlt werden sollte, oder sollte er eine solche Anweisung bezahlen, wenn nicht genügend Geld im Schatze vorhanden ist, um alle früher vorgezeigten und auf den gleichen Fond ausgestellten oder aus demselben zahlbaren Anweisungen zu decken,—dann soll der so zuwiderhandelnde Schatzmeister sich eines Vergehens schuldig machen und, nach Ueberführung, zum Betrage von nicht weniger als fünfzig und nicht über taufend Dollars bestraft, und gefangen gehalten werden, bis diese Strafe bezahlt ist. Auf eine solche

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Ueberführung hin kann das Gericht anordnen, daß ein derartig «verführter Schatzmeister seines Amtes entsetzt werde. Genehmigt am 11. Februar 1879.

«in Gesetz,

zur Abänderung eines Gesetzes, überschrieben: „Ein Gesetz, zur Bestim mung gewisser Befugnisse und Pflichten der Beamten der exeeutiven Abtheilung und gewisser Regeln bezüglich der Fisealangelegenheiten des Staates in Verbindung hiermit."

Sei es verordnet durch die Gesetzgebung des Staates Colorado:

Abschnitt 1. Das Gesetz, überschrieben: „Ein Gesetz, zur Bestimmung gewisser Befugnisse und Pflichten der Beamten der executiven Abtheilung und gewisser Regeln bezüglich der Fiscalangelegenheiten des Staates in Verbindung hiermit" ist andurch in nachbeschriebener Weise abgeändert.

Abschnitt 2. Abschnitt eins des Artikels zwei des obengenannten Gesetzes ist abgeändert um zu lauten wie folgt:

Abschnitt 1. Der Staatssecretär soll sein Amtslokal am JUAkreisrs. Regierungssitze haben und alle Pflichten erfüllen, die von ihm gesetzlich verlangt werden mögen. Alle Gesetze und Beschlüsse der Territorial- und der Staatsgesetzgebung, die in's Reine geschriebene Abschrift der Staatsverfassung, und alle Bürgschaften, Bücher, Urkunden, Karten, Verzeichnisse und öffentliche Documente, die bereits in seinem Amtslokale hinterlegt sind oder noch hinterlegt werden mögen, sollen unter seiner Obhut und in seiner Verwahrung sein. Für getreue Erfüllung feiner Amtspflichten soll er dem Staate Colorado eine Bürgschaft im «ürg,cha,t. Betrage von zehntausend Dollars stellen, die vom Gouverneur und Generalanwalt zu genehmigen und im Amtslokale des Staatsschatzmeisters zu hinterlegen ist.

^ ^ Abschnitt 3. Der Auditor soll in allen Fällen, wo die «. Gesetze einen Geldanspruch gegen den Staat anerkennen aber keine gesetzliche Verwilligung zur Bezahlung derselben gemacht wurde, solche Ansprüche verrechnen und berichtigen, nnd wenn sie vom Gouverneur und Generalanwalt genehmigt worden, dem Anspruch Erhebenden, wenn verlangt, unter seinem Amtssiegel eine Be

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